Bilder und Infos - Juist

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Juist - Infos:

Die Insel Juist liegt zwischen Norderney und Borkum im niedersächsischen Wattenmeer. Die Insel ist ca. 17 Kilometer lang, aber an ihrer breitesten Stelle nur 900 Meter breit. Die schmalste Stelle misst 500 Meter. Die Entfernung zum Festland beträgt ca. 8 Kilometer.

Die zum Landkreis Aurich gehörende Insel hat ca. 1570 Einwohner und eine Fläche von 16,43 Quadratkilometer.

 Es gibt zwei Orte auf Juist. Einmal den Hauptort, der in die zwei Ortsteile Westdorf und Ostdorf unterteilt ist und den kleineren Ort Loog.

Das Wattenmeer vor der niedersächsischen Nordseeküste ist seit 1968 als Nationalpark geschützt. Der Nationalpark ist 345.000 Hektar groß.

 

Die Insel ist mit der Fähre tideabhängig von Norddeich, so wie mit dem Flugzeug zu erreichen.

 

Juist, zum ersten mal 1398 urkundlich erwähnt, ist eine autofreie Insel. Als Transportmittel benutzt man dort oft Pferde und Kutschen. Nicht umsonst wird Juist auch die Insel der Pferde genannt. Oft bezeichnen die Einheimischen Juist aber auch als „Töwerland“. Das bedeutet „Zauberland“.

Andere wiederum behaupten, Juist sei die schönste Sandbank der Welt.

 

Wer „Töwerland“ besucht, sollte unbedingt einen Ausflug zum großen Sandriff „Bill“ machen. Das Billriff besteht aus mehren Sandbänken. Zwischen den Sandbänken verlaufen mehrere Priele. Mit ein bisschen Glück kann man dort Seehunde beobachten.

Sehenswert ist auch der Hammersee. Das ist der größte Süßwassersee auf den ostfriesischen Inseln. 1651 teilte die Petrieflut Juist in zwei Teile. 1932 wurde die Insel durch einen Dünendeich wieder miteinander verbunden. Dadurch entstand der Hammersee. Das Salzwasser wurde mit der Zeit durch das Regenwasser ersetzt.

 

Juist Dünen Strand
Juist Dünen

 

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Memmertfeuer. Das ist wohl der einzige Leuchtturm, der sein Licht in Richtung Insel wirft und nicht auf das Meer. Das Leuchtfeuer stand bis 1986 auf der Vogelschutzinsel  Memmert, die nur von einem Vogelwart bewohnt wird. Als es dort außer Betrieb genommen wurde, entschied man sich es wieder auf Juist aufzubauen. 1992 wurde der Leuchtturm auf „Töwerland“ eingeweiht. In den Sommermonaten kann man den Turm besteigen.

 

 Das 17 Meter hohe Seezeichen der Insel Juist am Ende der Juister Seebrücke ist das neue Wahrzeichen der Nordseeinsel. Nachdem man die ca.350 Meter lange Seebrücke entlang gelaufen ist, kann man die Aussichtsplattform des Seezeichens über eine Treppe erreichen.

 

 Für Spaziergänger empfiehlt sich der Otto-Leege-Pfad. Das ist ein ist ein ökologisch-künstlerisch gestalteter Weg, der seinen Besuchern die Natur der Insel näher bringen möchte.

 

 Bei schlechtem Wetter lohnt es sich das Küstenmuseum im Loog zu besuchen. Dort wird unter anderem das Leben der Menschen auf Juist in der Vergangenheit gezeigt. Ein weiteres Museum auf Juist ist das Nationalpark-Haus. Hier lernt man die Lebensräume Watt, Düne, Salzwiese, Strand und Nordsee kennen.

 

Wer sich etwas entspannen möchte, kann das Meerwasser-Erlebnisbad besuchen. Dort gibt es unter anderem Whirlpools und Whirlliegen mit Unterwassermassagedüsen, ein Luftsprudelbecken, sowie das Solarium und die Physiotherm-Wärmekabine. Wer etwas mehr schwitzen möchte, der besucht die Panorama-Sauna.

 Natürlich gibt es auf Juist auch noch weitere Wellness- und Thalassoangebote.

Für alle, die sich ein wenig sportlich betätigen möchten, wird z.B. Vormittags Strandgymnastik oder Nordic Walking am Strand angeboten. Außerdem gibt es zahlreiche ausgeschilderte Wanderwege. Wer Wassersport mag, der kann auf Juist gut Segeln, Wind- und Kitsurfen.

 

 

Meine persönliche Meinung:

 

Juist bedeutet Ruhe, Entspannung, Erholung und Entschleunigung. Es gibt viele Erholungsangebote und auch der Wassersport kommt nicht zu kurz. Natürlich gibt es, wie auch auf anderen ostfriesischen Inseln, eine wunderschöne Dünenlandschaft.

 Eine Reise nach „Töwerland“ lohnt sich immer.

 

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